Open Hub Days in Dresden
Veranstaltungsort
Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und VerpackungInstitutsteil Verarbeitungstechnik Dresden, Heidelberger Strasse 20
01189 Dresden
Beschreibung
Wie kann man Kunststoff-Rezyklate und deren Verarbeitung in Zukunft sicher beherrschen? Welche wegweisenden Technologien, Perspektiven und neuen Geschäftsmodelle gibt es dazu?
In Dresden machen die Partner des Innovationslabors KIOptiPack anhand des konkreten Beispiels der Herstellung von Kunststoffbechern die Bandbreite der aktuellen Forschung zur Verpackungsentwicklung aus Kunststoff-Rezyklaten nachvollzieh- und erlebbar – von den Granulat- und Folieneigenschaften, über dessen Geruchswahrnehmung bis hin zum fertigen Produkt.
Bei einem Rundgang durch das Fraunhofer IVV Technikum Verarbeitungstechnologien werden an einzelnen Stationen verschiedenste Materialien mit Rezyklat-Anteil und deren Qualitäten für die Besucher*innen konkret erleb- und anfassbar. Live wird die Verarbeitung von Folien mit Rezyklat-Anteil zu neuen Bechern demonstriert und mit Hilfe digitaler Werkzeuge unterstützt – an fünf Stationen:
- Erlebnis Rezyklat - Stoffcharakterisierung und Eigenschaftsvorhersage
- Evonik Industries GmbH
- Fraunhofer IVV: Stoffcharakterisiering und Eigenschaftsvorhersage
- Universität des Saarlandes: Online-Störstoffüberwachung für den Compoundierprozess
- Südpack Verpackungen SE & Co. KG: Erhöhter Einsatz von Rezyklaten bei der Folienherstellung
- Hochschule Schmalkalden: Aufbereitung von Extrusionsabfällen für den Einsatz im Spritzgussverfahren
- KI-Assistenz für Verpackungsprozesse
- Körber AG: KI in der Rezyklatverarbeitung von Pharma-Verpackungen
- Peerox GmbH: Innovatives Wissensmanagement für weniger ungeplante Stillstände & höhere OEE
- Watttron GmbH: Digitale, punktgenaue Heizsysteme fürs Siegeln und Thermoformen
- Fraunhofer IVV: KI-gestützte Vorhersage von Maschineneinstellungen bei der Verarbeitung von Rezyklaten in Form-, Siegel- und Schneidprozessen
- Technische Universität Dresden: Intelligente Anomalieerkennung für Siegelprozesse von Kunststoffverpackungen
- Semantischer Datenraum - Intelligentes Netzwerk zur Verknüpfung und übergreifendenden Nutzung von Daten
- HITEC Messtechnik GmbH
- Fraunhofer IVV: Semantischer Datenraum für die ganzheitliche Datennutzung
- Infosim GmbH & Co. KG: Digitaler Zwilling von Fertigungsanlagen und -prozessen
- WZL | RWTH Aachen University Intelligence in Quality Sensing (IQS): Zeiteffiziente Realisierung unternehmensübergreifender datengetriebener Methoden
- Verpackungsentwicklung - Plattform vernetzer Tools zur umfassenden Unterstützung der Verpackungsentwicklung
- Fraunhofer IVV: Vorhersage der Schutzfunktion von rezyklathaltigen Verpackungen
- quo data - Gesellschaft für Qualitätsmanagement und Statistik mbH: Ganzheitliche Optimierung von Kunststoffverpackungen mit Statistik und KI
- Institut cyclos-HTP GmbH: Software-Tool zur KI-gestützten Ermittlung der Recyclingfähigkeit
- Fraunhofer UMSICHT: Ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung in der Verpackungsentwicklung
- Technische Universität Dresden: Erhöhung der Akzeptanz von PCR-Verpackungen
- Geschäftsökosysteme
- RWTH Aachen: Kooperation und Koordination im zirkulären Wertschöpfungsökosystem: Der Transformationsbaukasten für eine erfolgreiche Marktdiffusion
An den Stationen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im persönlichen Austausch mit den Wissenschaftler*innen zu informieren, wie genau die Verpackungsentwicklung durch die Zusammenführung von Daten aus der Materialherstellung, -prüfung, -verarbeitung sowie der Recyclingfähigkeitsbewertung und der Ökobilanzierung durch Einrichtung und Nutzung eines gemeinsamen industriellen Datenraums entscheidend optimiert werden kann und welche zukunftsweisenden Geschäftsmodelle daraus resultieren.
Anmeldung
Der Eintritt ist kostenlos. Zur Anmeldung geht es hier.
Mehr Informationen zu den Demonstrationen und dem begleitenden Vortragsprogramm gibt es hier.
Programm
9:00 - 17:00 Uhr: freier Rundgang und Demonstration an den Stationen im Technikum
10:00 - 14:00 Uhr: Fachvorträge
Moderation: Prof. Dr.-Ing. habil. Marek Hauptmann
