Wenn KI auf Umwelt trifft: Eine gemeinsame Podcast-Folge von „Leicht verpackt“ und „Digital GreenTech“
In einer besonderen Episode treffen zwei Welten aufeinander: „Leicht verpackt“, der Podcast des KI-Hub Kunstverpackungen, und „Digital Green Tech“, der Podcast rund um digitale Technologien im Umweltschutz.
In einer besonderen Episode treffen zwei Welten aufeinander: „Leicht verpackt“, der Podcast des KI-Hub Kunstverpackungen, und „Digital Green Tech“, der Podcast rund um digitale Technologien im Umweltschutz. Gemeinsam beleuchten die Moderatorin Stella Drebber und ihre Gäst*innen, wie Künstliche Intelligenz sowohl im Recycling als auch im Gewässerschutz für mehr Nachhaltigkeit sorgen kann. Im Zentrum der Folge steht die Frage: Wie können Daten, Sensorik und KI-gestützte Analysen helfen, ökologische Herausforderungen wie Wasserknappheit, toxische Algenblüten oder fehlerhafte Mülltrennung besser zu bewältigen?
Aus dem Projekt DIWA berichten Dr. Gabriele Packroff vom Wahnbachtalsperrenverband (WTV) und der Bauingenieur Markus Funke (Sydro Consulting GmbH) über die Entwicklung eines KI-gestützten Frühwarnsystems zur Überwachung der Wasserqualität. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz, Sensoren und Satellitendaten sollen dort Veränderungen, wie Sauerstoffschwankungen oder toxische Algen, frühzeitig erkannt und bewertet werden. Ziel ist ein „Wasserqualitätswetterbericht“, der wie ein Ampelsystem frühzeitig warnt und Handlungsempfehlungen gibt.
Ergänzt wird die Diskussion durch Prof. Dr. Andreas Maier vom Pattern Recognition Lab der Universität Erlangen-Nürnberg, der als Teil des KI-Hub Kunstverpackungen neue Wege im Recycling aufzeigt. Sein Ansatz: Digitale Zwillinge von Sortieranlagen, die miteinander als „neuronale Zwillinge“ kommunizieren und dadurch Fehler erkennen und Prozesse nachhaltig verbessern. Besonders im Fokus steht dabei das Sortieren von Leichtverpackungen – ein Bereich, in dem schon kleine Fehler wie falsch entsorgte Batterien große Schäden anrichten können.
Wie gut passen Künstliche Intelligenz (KI) und Umweltschutz zusammen?
KI-Technologien kann helfen, komplexe Umweltprozesse wie Wasserqualität oder Müllsortierung effizient zu steuern. Angesichts der Nachhaltigkeit kann man sich aber auch fragen, wie energieintensiv der KI-Einsatz selbst ist. Denn Rechenleistung, Datenmengen und Hardwareverbrauch sind Teil der ökologischen Bilanz. In diesem Sinne betonen die Gäst*innen, dass KI-Modelle transparent, nachvollziehbar und sparsam im Energieverbrauch sein müssen, um ihren ökologischen Anspruch wirklich einzulösen. Damit KI-Technologien wirklich sinnvoll eingesetzt werden, ist es wichtig, dass Menschen solche Technologien akzeptieren und ihnen vertrauen. In sicherheitsrelevanten Bereichen wie der Trinkwasserversorgung muss nachvollziehbar sein, wie Entscheidungen zustande kommen.
Die Episode macht deutlich: Umwelt-KI ist mehr als bloße Technologie. Sie lebt vom Zusammenspiel aus Forschung, Praxis, Politik und Gesellschaft.
Die gesamte Folge mit dem Titel „KI für sauberes Wasser und saubere Verpackung – Umwelt- und Recyclinginnovationen im Dialog“ ist hier abrufbar:
Weiterführende Informationen zum Digital GreenTech Podcast und den Projekten: https://digitalgreentech.de/aktuelles/detail/podcast-episode-12

